Nazi-Aufmarsch am 01. August 2009 in Friedberg und Nidda verhindern!

Juli 09, 09 von chris-b

Für den 01. August hat die NPD, in Person Mario Matthes, eine Doppeldemo in Friedberg und Nidda angemeldet.

Anbei der Aufruf des Gegenbündnisses. Verbreitet ihn weiter und erscheint zahlreich!

NPD-Aufmarsch am 01.08.2009 in Friedberg und Nidda VERHINDERN!

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Die NPD plant für den 01.08.2009 eine „Doppeldemonstration“ in Friedberg (ab 10.30) und in Nidda (ab 15:00).
Die Routen sollen jeweils an den Bahnhöfen beginnen und an Moscheen vorbei führen.

Mit ihrem Motto „Deutsche wehrt Euch – gegen Islamisierung und Überfremdung!“ knüpft die NPD für ihre Demonstration an den NS-Slogan der antisemitischen Boykotte vom April 1933 an („Deutsche, wehrt Euch, kauft nicht bei Juden“).

(Weitere Hintergrund-Infos zum geplanten NPD-Aufmarsch und den Rednern weiter unten.)

Wir machen in Friedberg mit einem möglichst breiten Bündnis und hessenweiter Mobilisierung eine GEGENKUNDGEBUNG am 01.08.2009 ab 9:00 Uhr am Bahnhof,
dabei ist das gemeinsame Ziel GANZ KLAR DIE KONSEQUENTE VERHINDERUNG des NPD-Aufmarsches – Beispiel Mainz!!!
(in der Wetterau reicht das Bündnis mit mehr als 50 Gruppen bereits von Antifaschisten, über ASTEN, Bund deutscher Pfadfinder, Gewerkschaften, Schülervertretungen, internationalen Gruppen, evang. und kath. Kirche, Lagergemeinschaft Auschwitz, Die Linke, Die Grünen, JUSOS, SPD und den Landrat bis zu den Jungliberalen und der Stadt Friedberg)

Weit ab von der NPD demonstrieren und „Buh“ rufen wäre uns zu wenig, weil wir den NPD-Aufmarsch verhindern wollen!

Deshalb ist es wichtig, dass es gelingt, möglichst viele zu mobilisieren
(wg. der örtlichen Gegebenheiten: ab 1.000 aufwärts ist`s gut! bei 2.000 klasse und bei 3.000 super!)

Stattdessen sind bisher als Redner u.a. im Gespräch: der Bürgermeister der Stadt Friedberg, Lagergemeinschaft Auschwitz, Gewerkschaft, Jugendorganisation, jemand von einer Antifa-Gruppe, jemand als Bündnis-VertreterIn.

Es gibt eine Homepage gegen die Nazi-Demo 01.08. in Friedberg und Nidda, auf der alle aktuellen Infos eingestellt und die Aufrufer/Unterstützer aufgelistet werden:

www.wetterau-gegen-nazis.de

Ihr könnt Euch dort auch noch in die Aufrufer-Liste eintragen lassen und auch Flyer und Plakate bestellen.

Hintergrund-Infos zum geplanten NPD-Aufmarsch:

Mit der Wahl des Termines zeigt die NPD eindeutig, in welche Tradition sie sich ganz bewusst für ihren geplanten Friedberger Aufmarsch stellt:
Offensichtlich ist der Zusammenhang mit dem 1. und dem 8. Buchstabe des Alphabets: A.H. !
Das zeigt mal wieder deutlich, dass sich die Nazis – trotz aller Kreidefresserei der letzten Jahre (weniger Skinheads, mehr Anzüge und Krawatten, Aufgreifen sozialer und angeblich antikapitalistischer Themen [übrigens genauso wie vor 1933]) – nach wie vor bewusst in die „Tradition“ des deutschen Faschismus stellen – mit allem was dazu gehört !!!

Dazu passend sollen als Redner von der NPD auftreten:
Udo Voigt
(NPD-Bundesvorsitzender, wg. Volksverhetzung vorbestraft, in einem Interview mit der rechtsradikalen Zeitung „Junge Freiheit“ bezeichnete er Hitler als einen „großen deutschen Staatsmann“ und die BRD als „illegitimes System“)
Jörg Krebs
(NPD-Landesvorsitzender in Hessen und Stadtverordneter in Frankfurt am Main sowie NPD-Bürgermeisterkandidat für Büdingen/Wetterau)
Mario Matthes
(Stellv. NPD-Landesvorsitzender in Hessen, Anmelder der NPD-Demonstation, u.a. vom Mainzer Amtsgericht wg. Körperverletzung zu 11 Monaten auf Bewährung verurteilt),
Stefan Jagsch
(Landesvorsitzender der JN in Hessen, Mitglied des Wetterauer Kreistages),
Daniel Knebel (Mitglied des hessischen NPD-Landesvorstandes).

Macht mit, den NPD-Aufmarsch zu verhindern!!!

Kommt am 01.08.2009 ab 9:00 Uhr zur Gegenkundgebung an den Bahnhof in Friedberg!!!!

Verbreitet diesen Aufruf weiter!!!

Bündnis gegen den NPD-Aufmarsch am 01.08.2009 in Friedberg und Nidda

NPD: Pastörs hetzt gegen „Judenrepublik“

März 06, 09 von chris-b

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Zu Dokumentationszwecken falls Ihr gestern Panorma verpasst habt.

Pastörs hetzt beim „politischen“ Aschermittwoch der NPD in Saarbrücken gegen die „Judenrepublik“ Deutschland.

War wohl nichts mit Bidermann und so…

Hessenwahl 2009: Piraten mehr, NPD weniger Stimmen

Januar 19, 09 von chris-b

Bei der gestrigen Neuwahl in Hessen haben die Piraten die Anzahl der Stimmen fast verdoppeln können.

Die Piraten haben mit 13784 Stimmen 0,53% erreicht. Im letzten Jahr waren es 0,3% mit 6962 Stimmen. Da ist doch durchaus eine positive Tendenz zu erkennen. Beim nächsten Mal sollte doch zumindest mal die Wahlkampfkostenerstattung drin sein :)

Die NPD hat wie im letzten Jahr 0,9 Prozent erreicht. Da die Wahlbeteiligung aber diesmal nur bei 61% lag, hat sie wohl Stimmen verloren.

Die „erfolgreichsten“ Wahlkreise hat NPD-Blog zusammengefasst.

Die “besten” Ergebnisse konnte die NPD in folgenden Wahlkreisen erreichen: Wetterau II (2,7 Prozent), Wetterau III (1,4 Prozent), Fulda II (1,2 Prozent), Groß-Gerau I (1,3 Prozent), Schwalm-Eder II (1,3 Prozent), Ffm I (1,3 Prozent), Lahn-Dill I (1,5 Prozent), Hersfeld (2,0 Prozent).

Mehr hat mich an der Wahl nicht interessiert. Dass es auf Schwarz-Gelb hinaus läuft, war ja abzusehen. Herzlich willkommen zu Flughafenausbau, Räumung des Hüttendorfes, Wiedereinführung der Studiengebühren und ausländerfeindlicher Polemik.

Zitat des Tages

Januar 08, 09 von chris-b

Es gibt nicht viele Probleme, die sich von selbst lösen. Die NPD gibt sich alle Mühe, so eines zu sein.

Jörg Schindler auf FR-online

Ausländerfeindliche Vorfälle auch in Bad Kreuznach

Januar 07, 09 von chris-b

Anbei eine Presseerklärung des VVn-BdA Kreis Bad Kreuznach über einen ausländerfeindlichen Racheakt als Antwort auf die erfolgreichen Gegenmaßnahmen am Feld des Jammers in Bretzenheim.

Presserklärung der VVN-BdA Kreis Bad Kreuznach

Mit Entsetzen nahm die Mitgliederversammlung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) den Mordanschlag auf den Passauer Polizeichef zur Kenntnis. Die Kreisgruppe Bad Kreuznach fordert die Durchsetzung des Verbotes aller militaristischen und faschistischen Organisationen und Parteien gemäß Art. 139 GG, insbesondere der NPD. Gewalt von Rechts, wenn auch noch nicht in diesem Ausmaß, gibt es auch im Kreis Bad Kreuznach.

So wurde vor knapp drei Wochen der, aus dem Iran stammende Inhaber einer Gaststätte in einer Gemeinde des Kreises am späten Abend von zwei im gleichen Ort lebenden Neonazis angegriffen und verletzt, zudem wurden Geschirr und Gläser zu Boden geworfen. Die den Hitlergruß brüllenden Braunen machten ihm unter anderem zum Vorwurf, er und seine Landsleute hätten in Bretzenheim gegen ihre “Kameraden” demonstriert. Die Polizei ermittelt in diesem Fall.

Erschreckend war auch, dass eine Woche nach der Manifestation von rund 300 Nazigegnern am Mahnmal in Bretzenheim dort 70 alte und neue Nazis ungehindert aufzogen, darunter ca. 50 junge Männer. Die Kennzeichen von deren Autos ließen erkennen, dass zwar viele aus der Pfalz und Rheinhessen kamen, aber auch von der Nahe und vom Hunsrück.

Die Kreisgruppe der VVN-BdA erhebt die Frage, ob erst der Anschlag auf einen Polizisten notwendig war, damit manche Verantwortliche in Politik und Verwaltung wach werden. Schließlich hatte schon zu Beginn des Jahrzehnts eine renommierte Tageszeitung über 100 Fälle aufgelistet, in denen Menschen in Deutschland nach 1990 durch faschistische und rassistische Verbrechen ihr Leben verloren. Dem damaligen Innenstaatsekretär Fritz Rudolf Körper war nach seinen Angaben in einer Fernsehsendung das Ausmaß der tödlichen Gewalt nicht bekannt. Hoffentlich nimmt er Vorfälle, wie den oben geschilderten in seiner unmittelbaren Nachbarschaft zur Kenntnis, bevor auch irgendwann an Nahe und Glan ein Todesopfer zu beklagen sein wird.

Der Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten kritisiert, dass nach Bayern nun auch Baden-Württemberg das Versammlungsrecht drastisch beschneiden will. Unter dem Vorwand, die Braunen zu bekämpfen, werden jene Rechte beschnitten, die Faschisten ganz abschaffen würden, kämen sie noch einmal zur Macht. Ein Verbot der NPD wäre eine richtige Antwort, würde doch dieser Organisation, die vielfach als Scharnier zwischen legal auftretenden Nazis und den Gewalttätern der sogenannten “Kameradschaften” fungiert, die Finanzierung ihrer Umtriebe durch Wahlkampfkostenerstattung unmöglich gemacht.

Klothilde Hinz

Kein Platz für Faschos in Bretzenheim

November 17, 08 von chris-b

Wie jedes Jahr sollte auch gestern wieder eine geschichtsrevisionistische Veranstaltung Ewiggestriger am Mahnmal „Feld des Jammers“ in Bretzenheim bei Bad Kreuznach stattfinden.
Jährlich treffen sich hier an Totensonntag diverse Alt- und Neonazis zum „Totengedenken“ um am ehemaligen Kriegsgefangenenlager gemeinsam zu heulen, Tatsachen zu verdrehen und widerliche Reden – nahe am Rande der Legalität – zu schwingen.

Aufgrund des Engagements des Bündnis gegen Rechts konnte die Veranstaltung am gestrigen Tag verhindert werden.

Es fanden mehrere Veranstaltungen zum Gedenken an alle Opfer der Welt-Kriege statt, welche von diversen Gruppierungen (u.A. VVN, Parteien, Bürgerbündnisse) getragen wurden.

Die Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach berichtet wie folgt:

An dieser Stätte kein Platz für Neonazis

Gedenkfeier am Mahnmal „Feld des Jammers“ ein Signal gegen Krieg und Faschismus

BRETZENHEIM Zu einer machtvollen Demonstration gegen das Vergessen und gegen jede Form von Rechtsextremismus geriet die vom „Netzwerk am Turm“ koordinierte zentrale Gedenkfeier, zu der sich 200 Bürger am Mahnmahl „Feld des Jammers“ eingefunden hatten.

Hier betonten die Vertreter gesellschaftlicher und politischer Organisationen aller Couleur, wie wichtig es sei, entschieden gegen Intoleranz und jede Form von Faschismus einzutreten.

An der Stätte des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers, in dem tausende deutscher Soldaten starben, sei ein Ort, „wo wir reden“, und wo für die regelmäßig demonstrierenden Neonazis kein Platz sei, betonte Pfarrer Siegfried Pick, Vorsitzender des „Netzwerkes am Turm“.

Gemeinsam müssten alle Demokraten jeder Form von Faschismus entgegentreten, mahnte Ernst Scharbach von der Gewerkschaft der Polizei. Nach wie vor gebe es Unbelehrbare, die nicht wahrhaben wollten, was an diesem Ort geschehen sei. Scharbach forderte, „wachsam zu bleiben gegen alte und neue Nazis“. Daher reiche es nicht aus, Resolutionen zu verfassen, sondern vielmehr an solchen Gedenktagen als Demokraten Präsenz zu zeigen. „Ich stehe hier, um alles zu tun, damit sich Krieg und Faschismus nicht wiederholen“, betonte denn auch Klothilde Hinz (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes).

Hermann G. Hansen, der selbst als 17-jähriger Soldat im Lager eingesessen hatte und ein Buch über diese Zeit geschrieben hat, berichtete eindrucksvoll von seinen schrecklichen Erlebnissen.

Dass in dem Gefangenenlager tausende deutsche Soldaten gestorben seien, dafür sei ausschließlich die „Nazi-Barbarei“ verantwortlich gewesen, stellte Landtagsabgeordneter Carsten Pörksen (SPD) klar.

Daher sei es schon dreist, wenn Neonazis diesen Ort für ihre politischen Zwecke missbrauchten, meinte Karl-Wilhelm Höffler (Grüne). „Der Tod und das Leiden der Opfer ist für uns heute ein politischer Imperativ, sich für eine freiheitliche, soziale und tolerante Gesellschaft einzusetzen“, betonte er. „Wir müssen auf der Basis von Toleranz und Vernunft den Frieden zwischen den Völkern fördern“, appellierte Werner Schäfer aus Laubenheim, der als Bürger der Verbandsgemeinde sprach und dessen Vater im Lager gefangen gehalten wurde.

Nicht nur die Älteren, sondern gerade auch die junge Generation bliebe verantwortlich dafür, „dass wir die Opfer nicht vergessen“, betonte Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner (CDU). Damit sich die Geschichte nicht wiederhole, gelte es, „in einer wehrhaften Demokratie wachsam zu bleiben.“

Mit einem gemeinsamen Friedensgebet der Kirchengemeinden endete die Gedenkveranstaltung.

Für das nächste Wochenende mobilisieren die Nazis um Wilhelm Herbi jetzt wieder an des Feld des Jammers um ihre Veranstaltung nachzuholen. Anbei ein Auszug aus dem perversen Aufruf, den ich hier nicht verlinken werde.

Man kann es auch noch herauslesen aus den Schautafeln vor dem Mahnmal. Dort steht: 13. Mai 1945, 103.000 Gefangene, 10. Juli 1945 Lagerübergabe an die Franzosen 17.200 Gefangene, die Franzosen gestatten erstmals die Aufstellung von Feldküchen. Würden diese Fakten den Bundesrichtern im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und des unbegrenzten Rechtsvollzuges vorgelegt werden, sie würden den Nachweis des Völkermordes erfüllt sehen. Dazu braucht man aber viel Geld, damit es bis zum Supreme Court kommt, um entsprechende Anwaltskanzleien zu bezahlen. Siehe die Honorare im Shoa-Business, 50 Millionen US $ sind da schnell weg, aber das Shoa-Business bezahlt ja diese Bundsplik.

Wenn Sie dort am Mahnmal neben der B 48 vorbeifahren sollten, dann machen Sie bitte Halt für eine kurze Andacht. Manchmal liegt dort ein Kranz, auf dem steht “Ein Marine Kamerad“ oder “Ein Kamerad aus der Division Das Reich“. Meistens liegen diese Kränze nicht lange dort und die Wände des Mahnmals sind mit dem Geist einer multikulturellen, multikriminellen und multirassischen Gesellschaft verziert. Immer in großen Lettern “Deutschland verrecke“ manchmal auch die Forderung “Deutschland muss verrecken, damit wir leben können“, diese friedliebenden Leistungsträger der multikulturellen Gesellschaft kommen meistens aus den vom Kanzleramt und der Regierung bezahlten Begegnungsstätten der roten Nackthalsgeier, dort, wo sie ihre leicht verdienten Tagesgelder im Kampf gegen Rechts an die Frau, in den Mann oder in die Ader gebracht haben, entsprechend aufgegeilt oder aufmunitioniert ziehen sie dann tapfer als Sumpfsoldaten in den Kampf gegen Rechts. Die Arbeitsergebnisse dieser neudeutschen Leistungsträger lassen dann die Bürgermeistereien und Ordnungsämter immer stehen, als Kotau und Leistungsnachweis gegenüber den hl. Unbeflecktheiten von Frau Knobloch, der Paolo Pinkels und dem Zentralrat über Deutschland. Erst wenn Kamerad Raimund Fromm von der ersten europäischen Freiwilligenarmee mit mehreren Strafanzeigen und Klageerzwingungsverfahren seinem Eid “Meine Ehre heißt Treue“ Nachdruck verliehen hat und damit unserer toten Seelen dort gedacht hat, bequemt sich die zuständige Behörde, einige Landschaftsgärtner aus dem etwa 200 Meter entfernt liegenden jüdischen Friedhof von der dortigen Landschafts- und Denkmalpflege abzuziehen, um die Zukunftsvisionen ihrer zukünftigen Steuerzahler von den Stelen am Mahnmal “Feld des Jammers“ in etwa abkratzen zu lassen.

Ich kenne keinen Ort, an dem die Sehnsüchte dieses Staates, seine Zukunft oder sein Verbrechen gegen den Gleichheitsgrundsatz Art. 3 GG so deutlich in Augenschein genommen werden kann, als wie dort auf dem etwa 500 Meter langen Verlauf der B 48 von Bretzenheim nach Bad Kreuznach: Rechts die Latrinengräber der Deutschen, zum Acker umgepflügt, links die gepflegten 200 Jahre alten Gräber auf dem jüdischen Friedhof.

Losgehen solle es am Mahnmal um 16:00. Vielleicht kann man ja mit ein paar hundert Bekannten einen lautstarken Sonntagsspaziergang an der Bundesstraße entlang durchführen.

Es ist damit zu rechnen, dass wieder sehr viel Polizei vor Ort sein wird und größere Gruppen zurückweist, da eine geplante Veranstaltung naheliegend ist, wenn viele Menschen zusammen spazieren gehen.

Macht mit den Informationen was Ihr wollt ;)

Wetzlar: Exekutive auf dem rechten Auge blind

Oktober 13, 08 von chris-b

In Wetzlar fand am Vergangenen Wochenende mal wieder ein Faschoaufmarsch gegen Kinderschänder statt.

Da in Hessen ja keine bekannte Naziszene existiert aus der reihenweise die Menschen wegbrechen, weil sie entweder aussteigen oder 13-jährige Mädchen mit Klappspaten verprügeln, war die Polizei mal wieder auf dem rechten Auge blind.

Die Anti-Nazi-Koordination verweist auf ein Video des Jugendnetz Wetzlar. In diesem sind eindeutig Hitlergrüße, Aufrufe zum Mord, Vermummung und Gewaltverherrlichung auf der Demonstration zu sehen.

Unternommen hat die Exekutive wohl nichts.

Der weiteren wird in folgendem Redebeitrag von Sascha Söder (NPD) dazu aufgerufen, an Kinderschändern Selbstjustiz zu üben und Daniel Cohn-Bendit „an die Wand zu stellen“.

Medium: de.youtube.com
Link: de.youtube.com

Hoch lebe der deutsche Rechts-Staat!

Exit: Phillipp John steigt aus rechter Szene aus (Update)

Oktober 12, 08 von chris-b

Wie die Anti-Nazi-Koordination berichtet, steigt Phillipp John aus der rechten Szene aus.

John war zusammen mit Kevin Schnippkoweit und Christian Müller für Volksfrontmedien verantwortlich und war in den letzten Jahren in einigen menschenverachtenden und zum Hass aufstachelnden Videos der Combo zu bestaunen

Philipp John, mehrjähriger Weggefährte von Ex-NPD-Landeschef Wöll, eng befreundet mit Christian Müller und Kevin Schnippkoweit (der mit dem Klappspaten) steigt aus der rechten Szene aus. “Ich war überzeugter Nationalsozialist”. Darauf ist der 21-jährige heute alles andere als stolz. Bis vor ein paar Wochen war das noch ganz anders, er gehörte zum harten Kern der sogenannten “Autonomen Nationalisten” in Mittelhessen. Doch als sein “Kamerad” festgenommen wurde, weil er ein 13-jähriges Mädchen fast totgeschlagen hatte, merkte John, welche verheerenden Auswirkungen seine Ideologie hat. Er stieg aus der Szene aus. Nähere Infos heute abend, HR, 19:30

Die Hessische NPD hat echt ein Problem. Ihr ganzen Nachwuchstalente gehen entweder in den Bau oder fangen an zu denken. Mal schauen, was das noch wird.

Auf jeden Fall um 19:30 Uhr HR einschalten!

UPDATE: Der Beitrag ist jetzt als Stream online.

Pünktlichkeit: Eine deutsche Tugend – oder etwa doch nicht?

August 11, 08 von chris-b

Ich komme gerade vom Amtsgericht Mainz und war bei der Gerichtsverhandlung gegen Mario Matthes wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung.

Der stellvertretende Landesvorsitzende der NPD hatte vor ein paar Monaten einen Mitstudenten auf dem Campus der Uni Mainz niedergeschlagen, weil sich dieser an einer Anti-NPD-Aktion in Frankfurt beteiligt hatte.

Zu Verhandlungsbeginn um 9:00 Uhr waren im Gerichtssaal neben zwei Faschos ca. 20 Antifaschistinnen und Antifaschisten anwesend. Wer fehlte, war der Angeklagte.

Der Richterin wurde ein Schreiben vorgelegt. Der Verteidiger Matthes‘ hatte angerufen und mitgeteilt, dass der Nazi den Zug verpasst hat. Er würde sich wohl 10 Minuten verspäten. Die Richterin solle für die nötigen Sicherheitsvorkehrungen sorgen.

Als die Richterin dies vorlas, ging ein Lachen durch den Gerichtssaal und sie meinte nur, für Sicherheitsvorkehrungen sehe sie keine Notwendigkeit.

Die Verhandlung wurde um eine Viertelstunde vertagt. Nachdem Matthes dann immer noch nicht da war, wurden noch ein mal fünfzehn Minuten drangehängt. Es war ja bekannt war, dass er sich auf dem Weg befindet.
Als Matthes nach einer halbstündigen Verzögerung immer noch nicht anwesend war, begann die Verhandlung ohne ihn. Von da an ging alles recht schnell.

Der Staatsanwalt beantragte Strafbefehl auf elf Monate Freiheitsentzug mit einer Bewährungszeit von drei Jahren. Des Weiteren beantragte er 100 Sozialstunden.
Die Richterin kam den Forderungen nach und die Verhandlung war beendet.

Um 09:38 kam dann auch endlich Matthes an und stand vor einem verschlossenen Gerichtsaal.

Das mit den deutschen Tugenden müssen wir aber noch mal üben, liebe Nazis!

Eine Presseerklärung ist momentan in Arbeit und wird später nachgereicht.

Lächerliche Ermittlungsarbeit in Nordhessen nach rechtsextremem Mordanschlag

Juli 25, 08 von chris-b

Die frankfurter Anti-Nazi-Koordination hat eine sehr schöne Zusammenfassung der Peinlichkeiten veröffentlicht, die sich Polizei und Verfassungsschutz in Hessen momentan liefern.

Nachdem der in Antifa-Kreisen allseits bekannte Nazi Kevin Schnippkoweit vor ein paar Tagen auf dem solid-Camp einen Mordanschlag auf ein 13-jähriges Mädchen verübt hat, verzettelt sich die hessische Exekutive in widersprüchliche Aussagen.

Schnippkoweit ist seit ca. 2 Jahren für die Propaganda-Videos der NPD und der autonomen Nationalisten verantwortlich. Andererseits gab es bis vor zwei Tagen offiziell keine rechten Strukturen in Nordhessen.
Lustigerweise fanden einen Tag später lange geplante Hausdurchsuchungen bei 13 Personen statt. Dies hat alles aber rein gar nichts mit dem jüngsten Vorfall zu tun. Sowieso hatten die Behörden Schnippkoweit nicht auf dem Plan.

Und das, obwohl er ständig bei Marcell Wöll in Butzbach ein und aus ging. Tolle Ermittlungsarbeit!

Die schieben den Anstieg des Rechtsextremismus in Nordhessen jetzt darauf, dass Wöll nicht mehr Vorsitzender der NPD ist. Er war wohl eine Integrationsfigur die jetzt fehlt.

Ja, lieber Verfassungsschutzpräsident. Holt Wöll zurück an die Spitze und die Nazi-Probleme lösen sich von selbst!

Was soll denn der Scheiß bitte?

Lest einfach den Artikel, ich habe jetzt keine Lust mehr, mich weiter aufzuregen.