In Hamburg kann auch ohne Abitur studiert werden. Der Studiengang Sozialökonomie lehrt interdisziplinär in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaftslehre. Weitere Informationen gibt es hier
Die ehemalige Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik ist aus der 1948 gegründeten Akademie für Gemeinwirtschaft hervorgegangen, die von Gewerkschafter_innen, Genossenschafter_innen und
Sozialdemokrat_innen initiiert wurde.
Die HWP stand und steht für den offenen Hochschulzugang. Vierzig Prozent ihrer Student_innen haben kein Abitur und sind über die Aufnahmeprüfung an die Universität gekommen.
Sie viel 2005 einer Mehrheit aus CDU, FDP und Schill-Partei im Hamburger Senat zum Opfer und wurde unter heftigen Protesten mit der Universität Hamburg fusioniert.
Im Februar 2010 wird das Hamburger Hochschulgesetz evaluiert und zu diesem Anlass sollen die Studierenden wieder in Bewegung gebracht werden um gegen Studiengebühren und für eine freie HWP zu kämpfen.
Hierzu wird in der Woche vom 7. bis 11. Dezember der Allgemeine Studierendenausschuss der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik gewählt.
Nähere Informationen zum Wahlkampf und Spendenmöglichkeiten findet Ihr im diesem Flyer. Die Wahl kostet viel Geld und hierfür bedarf es Eurer Unterstützung.
Bitte leitet diesen Aufruf an Eure Verteiler weiter, nehmt das Thema mit in die Gremien, Gruppen und alle anderen Menschenansammlungen.
In dieser Woche wurde in der zweiten von ca. 3000 LIDL-Filialen in Deutschland endlich ein Betriebsrat gegründet.
Nachdem LIDL seit Jahren seine MitarbeiterInnen ausbeutet und Betriebsratswahlen erfolgreich verhindert hat, ist es mit tatkräftiger Unterstützung von ver.di und der seit zwei Jahren laufenden Kampagne endlich gelungen eine Interessenvertretung zu installieren.
Der „Artikel“ ist so lächerlich, dass ich ihn hier einfach mal komplett zitieren muss.
1500 Chaoten wollen HafenCity stürmen
Was kommt da bloß auf Hamburg zu? Am Freitag steigt die große Einheitsfeier in der HafenCity!
50 Spitzenpolitiker, Wirtschaftsbosse, Prominente und 100 Botschafter werden erwartet – darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Doch 1500 Chaoten wollen die Feierlichkeiten zum 18. Geburtstag der Deutschen Einheit stören.
Die Polizei rüstet sich zur Straßenschlacht – Hamburg wird zur Festung!
Im Internet rufen Chaoten zu „handgreiflicher Kritik“ auf. Linksradikale aus Leipzig, Berlin und Göttingen reisen an. Verpflegt werden sie von Hamburger Kollegen – in einer „Volxküche“ im Schanzenpark. Schon jetzt organisieren linke Sympathisanten für auswärtige Randalierer Übernachtungsplätze in der ganzen Stadt. Die „Rote Flora“ (Schulterblatt) dient als Anlaufstation.
Um zwölf Uhr steigt eine Demo (St. Pauli Hafenstraße). Dort soll auch ein militanter „Schwarzer Block“ mitmarschieren. Die meisten dieser radikalen Demonstranten sind erfahrene Straßenkämpfer (G8-Gipfel, Castor-Transport, Chaos-Tage). Bevorzugte Waffen: Böller, Leuchtkugeln, Flaschen, Steine.
Die Polizei will die Kundgebung bis zum Rödingsmarkt ziehen lassen. „Dort ist definitiv Schluss“, verspricht Polizeisprecher Ralf Meyer.
Anschließend wollen sich die Chaoten aber in kleinen Gruppen in die HafenCity schleichen. Dort Bürger und Besucher mit „Aktionen“ terrorisieren.
Die Beamten stellen sich auf Ausschreitungen ein, haben Großalarm ausgelöst: Insgesamt 4000 Polizisten (darunter 2400 Beamte aus anderen Bundesländern) rücken an. Dazu Dutzende Wasserwerfer, Räumfahrzeuge.
Für Notfälle ist das MEK (Mobiles Einsatzkommando) in Alarmbereitschaft. Sämtliche Zufahrten zur HafenCity werden gesperrt und überwacht.
„Wir werden Störungen konsequent unterbinden, sind bestens vorbereitet“, sagt Sprecher Meyer. (mbit/röt)
Ich habe das Keyboard meines Notebooks in Kaffee ertränkt.
Dieses ist jetzt die ganze Zeit der Meinung es müsste unentwegt an den Rechner senden ich würde die linke Cursor-Taste drücken. Ist extrem hinderlich beim Eingeben von 24-stelligen Passwörtern zur Entschlüsselung der Harddisk.
Das neue Keyboard ist so gut wie bestellt und die beste Freundin der Welt hat mir jetzt erst mal ihr Notebook geliehen. Ich bin dann mal bis Sonntag in Hamburg. Weiß nicht, wie es dort mit WLAN im Hostel aussieht.
Entweder ihr hört von mir, oder halt nicht.
Am dritten Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, finden wie jedes Jahr auch wieder Demonstrationen statt.
Folgende sind mir bisher bekannt.
In Berlin wird unter dem Motto „Kämpft mit uns gegen Staat, Nation und Kapital! Deutschland in den Rücken fallen!“ bei einer Nachttanzdemo Lärm gemacht. Treffpunkt 21:00 Rosa-Luxemburg-Platz.
Am vierten Oktober folgt dann der Praxis die Theorie. In Vorträgen und Workshops wird kommunistische Kritik an Nation, Staat und Kapital vermittelt werden. Abends gibt es noch eine Party.
In Hamburg startet die Demo um 12:00 in der Hafenstraße unter dem Motto „Hart Backbord! – Für etwas Besseres als die Nation! 3. Oktober: Kein Grund zum Feiern!“.
Da ich zu der Zeit eh in Hamburg bin, werde ich hier wohl anzutreffen sein.
Mobilisiert also fleißig und geht am dritten Oktober ein Bisschen an die Frische Luft
Beim Hamburger Abendblatt gibt es ein Video über die Anti-Repressions-Demo am vergangenen Samstag in Hamburg.
Nachdem die Polizei die ganze Zeit Provoziert hat und den Demoverlauf extremst behinderte, wurde die Demo irgendwann von den Veranstaltern aufgelöst.
Wenn man sich das Video anschaut, kann man ganz toll die (De-)Eskalations-Versuche erkennen, welche besonders im letzten Jahr leider Standard auf derartigen Veranstaltungen geworden sind.
„Wer Kapuze und Schal trug, wurde mitgenommen…“ Hallo?! Es ist Winter. Was ist denn daran verwerflich? Solange man sich nicht vermummt, um einer Identifizierung nach einer Straftat zu entgehen, ist daran doch nichts auszusetzen. Pauschal alle Menschen einzukassieren, denen bei diesen Witterungsverhältnissen kalt ist, und welche sich deshalb vor der Kälte schützen wollen ist ja wohl mal sowas von arm!
Ab 1:44 eine noch krassere Szene. Ein Polizist schlägt einer Frau mit der Faust ins Gesicht. Beim darauf folgenden Gerangel wird auf Menschen, welche auf dem Boden liegen, eingetreten. Wo bleibt hier unser toller Rechtsstaat? Recht auf Unversehrtheit, Achtung der Menschenwürde, alles nicht wichtig?