Die HWP ist wieder da! AStA-Wahlen im Dezember

Oktober 12, 09 von chris-b

Die ehemalige Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik ist aus der 1948 gegründeten Akademie für Gemeinwirtschaft hervorgegangen, die von Gewerkschafter_innen, Genossenschafter_innen und
Sozialdemokrat_innen initiiert wurde.

Die HWP stand und steht für den offenen Hochschulzugang. Vierzig Prozent ihrer Student_innen haben kein Abitur und sind über die Aufnahmeprüfung an die Universität gekommen.

Sie viel 2005 einer Mehrheit aus CDU, FDP und Schill-Partei im Hamburger Senat zum Opfer und wurde unter heftigen Protesten mit der Universität Hamburg fusioniert.

Im Februar 2010 wird das Hamburger Hochschulgesetz evaluiert und zu diesem Anlass sollen die Studierenden wieder in Bewegung gebracht werden um gegen Studiengebühren und für eine freie HWP zu kämpfen.

Hierzu wird in der Woche vom 7. bis 11. Dezember der Allgemeine Studierendenausschuss der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik gewählt.

Nähere Informationen zum Wahlkampf und Spendenmöglichkeiten findet Ihr im diesem Flyer. Die Wahl kostet viel Geld und hierfür bedarf es Eurer Unterstützung.

Bitte leitet diesen Aufruf an Eure Verteiler weiter, nehmt das Thema mit in die Gremien, Gruppen und alle anderen Menschenansammlungen.

Strukturen Schaffen, Bildungsblockaden einreißen!

GEMA kassiert auch für Nicht-Mitglieder

Oktober 19, 08 von chris-b

Die Content-Mafia hat mal wieder zugeschlagen.

Der AStA der Philipps-Universität Marburg soll für ein im Rahmen seines OpenMusicContests auf einem Sampler veröffentlichten Tracks GEMA-Gebühren bezahlen.

Mit dem OpeMusicContest möchte der AStA Marburg auf die geänderten Anforderungen an das Urheberrecht im Infomationszeitalter aufmerksam machen. Er verweist mit dem Wettbewerb auf wegweisende Bewegungen wie Creative Commons und Open Access, für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen. Der OMC begann als zunächst einmaliges Experiment zur Information der Marburger Studierenden, wird aber inzwischen von einer Vielzahl an Kooperationspartnern auf Bundesebene mitgetragen und gilt heute als eines der größten Creative Commons Events auf dieser Seite des Internets.

Alle KünstlerInnen haben vorher einen Wisch unterschrieben, mit dem sie versichert haben nicht GEMA-Mitglied zu sein. Die Tracks stehen unter CC-Lizenz und sind damit frei.

Meik Michalke, Initiator des OMC meint:“Es ist nicht auszuschließen, dass die GEMA auch in anderen Fällen Geld für Werke eingezogen hat, für die sie gar nicht zuständig ist.“

Das ist doch mal wieder so typisch… Wenn das Finanzsystem vor die Hunde geht muss halt geschaut werden, wo man sonst Geld her bekommt.