Hessen will weitere Schritte zum Überwachungsstaat gesetzlich verankern
September 29, 08 von chris-bDie amtierende Landesregierung in Hessen will laut eines Berichts von heise die Online-Durchsuchung und das Kfz-Kennzeichenscanning gesetzlich verankern.
Es werden wieder so schwachsinnige Begründungen wie „Tatmittel Internet“ genannt.
Terroristen würden ja jetzt das Internet schon sehr intensiv nutzen und dann verschlüsseln die bösen Islamisten auch noch alles. Und in Zuzkunft soll das ja dann alles noch schlimmer werden. Deshalb will der liebe Herr Bouffier jetzt auf die Festplatten um das zu umgehen. Die Quellen-TKÜ soll zum Beispiel bei Skype-Telefonaten schon auf dem heimischen Rechner ansetzen. Also bevor die Verschlüsselte Verbindung greift.
Dann soll es auch noch möglich werden, Telekommunikationsdienste zu stören, damit die Terroristen ihre Bomben nicht per Handy fernzünden können. Das passiert in Hessen ja ständig. Wie viele Anschläge gab es dort so in den letzten 30 Jahren, wo so etwas zum Einsatz kam?
Zum Kennzeichenscan gibt es im Bericht keine Begründung. Wahrscheinlich finden die aber einfach doof, dass Karlsruhe ihre alte Regelung kassiert hat und wollen sie jetzt schon aus Prinzip wieder haben…
Mit den Wahlen hätte man da mal einen Wechsel reinbringen können. Liebe HessInnen, ihr seid an dem Debakel selber schuld.
