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TIFF-Datein unter Linux in PDF konvertieren

Juli 29, 09 von chris-b

Ich bekomme häufig TIFF-Dateien aus meinem Computer-Fax. Wenn diese mehrseitig sind, habe ich bisher noch keinen Weg gefunden, unter Linux mehr als die erste Seite anzuzeigen.

Viel praktischer ist es da doch, die Dateien einfach nach PDF zu konvertieren. Hier kann man erstens alle Seiten anzeigen und zweitens genau so damit weiterarbeiten, wie mit jeder anderen PDF-Datei.

Zunächst installieren wir im Terminal über den Befehl „apt-get install libtiff-tools“ die TIFF-Tools.

Anschließend steht uns das Programm tiff2pdf zur Verfügung.

Über „tiff2pdf .TIF -o .pdf“ können wir jetzt eine TIFF-Datei in ein PDF konvertieren. Die Spitzen Klammern sind entsprechend zu ersetzen.

Firefox schneller machen: Datenbanken komprimieren

Januar 07, 09 von chris-b

Firefox nutzt in der 3er-Version SQL-Datenbanken um alles Mögliche wie z.B. die Surf-Chronik, Bookmarks etc. zu speichern.

Da sich diese Datenbanken mit der Zeit aufblähen, wird Firefox immer träger.

Als schnelle Abhilfe gibt es hier die Möglichkeit über den Shortcut Str+Shift+Del oder Datei->Extras->Private Daten löschen die Chronik und den Cache zu leeren.

SQLite hat anscheinend die Angewohnheit, den gelöschten Speicher nicht freizugeben. Ich denke mal, das ist wie bei einem Dateisystem und die Datenbank „fragmentiert“ mit der Zeit.

Hier gibt es unter Linux die Möglichkeit, über folgenden Befehl die Datenbanken zu komprimieren. Firefox muss hierzu vorher beendet werden.

for f in ~/.mozilla/firefox/*/*.sqlite; do sqlite3 $f 'VACUUM;'; done

Hierdurch werden alle Datenbanken in allen Profilen bearbeitet. Windows-User müssen sich hierzu selbst was zusammen basteln ;)

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tircd: IRC-Proxy als Twitter-Client

Januar 06, 09 von chris-b

tircd ist ein Twitter-Client, welcher als Proxy für den IRC realisiert wurde.
Man startet den Server auf dem eigenen Rechner und verbindet sich mit seinen Nutzerdaten zu Twitter.

Twitter kann man dann als Channel joinen und die Menschen die man followed, werden als User im Channel angezeigt. Wenn man etwas schreibt, wird dies getwitter.

Ich habe es noch nicht getestet aber finde den Ansatz sehr interessant.

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Googles Android ist nun Open Source

Oktober 21, 08 von chris-b

Wie von Google versprochen, wurde der Source-Code von Android, dem auf Linux basierenden Betriebssystem für Handys, veröffentlicht und ist hier zu finden.

Jetzt liegt es an den ganzen talentierten EntwicklerInnen der Community, daraus etwas Vernünftiges zu machen. Erst mal muss dieser ganze Google-Zwang daraus um eine wirkliche Alternative zu den Gängeleien des iPhones zu bieten.

Im nächsten Schritt sollten dann die Handy-Hersteller attraktive Geräte entwickeln. Das G1 von T-Mobile/HTC ist ein netter Versuch aber mehr auch nicht. Motorola hat anghekündigt ins Geschäft einzusteigen. Mal schauen ob das was wird. Seitd em RAZR haben die ja nicht mehr wirklich etwas gebacken bekommen…

Webical: Open-Source-Alternative zum Google Calendar

Oktober 19, 08 von chris-b

Webical hört sich nach einem sehr vielversprechendem Projekt an.

Die (geplante) Feature-Liste sieht erst mal sehr gut aus. Momentan liegt die Software in der Version 0.4.1 vor und die Demo-Seite ist irgendwie noch buggy.

Ich habe ewig nach einer solchen Software gesucht.
Mangels Unterstützung für (deutsche) Blackberrys unter Linux muss ich den Google Calendar momentan leider noch nutzen. Ich brauche einen Kalender welchen ich am Desktop nutzen kann und der sich mit meinem Curve synchronisieren lässt. Mit Googles Blackberry-Client funktioniert das momentan sehr gut und over-the-air.

Webical is to be the Squirrelmail of iCalendars. What Squirrelmail is for IMAP, Webical is for iCalendars. This means that support of standards, accessibility and extendability are primary goals.

  • iCalendar standard support
  • Multiple calendars
  • WebDAV support
  • CalDAV support in (experimental) plug in
  • HTTPS URLs supported (also self signed certificates)
  • Plug in architecture (with both back end and front end hooks)
  • Authentication configured on container (e.g. Tomcat with database, LDAP, etc.)
  • Uses any JDBC database (MySQL, Hypersonic, etc)
  • Cross browser support (Firefox, Internet Explorer, Safari, Mobile)
  • Section 508 compliant (almost :)

Kennt jemand von Euch das Teil und hat es schon getestet?

OpenOffice.org 3.0 jetzt auch offiziell erschienen

Oktober 13, 08 von chris-b

Nachdem OpenOffice.org 3.0 schon gestern auf einigen Mirrors zum Download angeboten wurde, kam heute die offizielle Ankündigung und damit das Release hinterher.

Momentan sind die Server etwas überlastet aber die Technik arbeitet daran.

Apologies – our website is struggling to cope with the unprecedented
demand for the new release 3.0 of OpenOffice.org. The technical teams are
trying to come up with a solution.

Mittlerweile kann man zumindest wieder auf die Homepage zugreifen auf welcher sich jetzt provisorisch die Downloadlinks befinden. Angeboten werden momentan Pakete 15 Sprachen für bis zu sieben Plattformen.

Vielen Dank an alle die geholfen haben, OpenOffice noch besser zu machen.

Apple lässt sich OSX Dock patentieren

Oktober 09, 08 von chris-b

Apple hat sich vorgesteren das OSX Dock patentieren lassen.

Sie hatten den Antrag wohl schon 1999 gestellt.

Ja, das Dock ist diese Icon-Leiste am Bidschirmrand zu der mir spontan mindestens fünf teils freie Alternativen einfallen.
Wenn man sich die Klagewut Apples in den letzten Jahren betrachtet, ist davon aus zu gehen, dass Projekte wie AWN oder Cairo-Dock nicht mehr lange existieren werden.

Nach so einer langen Zeit in welcher Docks quasi schon Allgemeingut geworden sind, grenzt das schon sehr an Trivialpatent welches herbe Konsequenzen für freie Software haben wird. Einfach so lässt man sich sowas ja nicht patentieren.

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Versteckte Cryptocontainer angreifbar

Oktober 07, 08 von chris-b

Viele Festplatten-Verschlüsselungsprogramme wie beispielsweise das sehr populäre TrueCrypt bieten die Möglichkeit an, sogenannte versteckte Container zu erstellen, die bei einer Untersuchung der Festplatte nicht auffindbar sein sollen. Das funktioniert offenbar nicht so zuverlässig, wie es sich die Benutzer wünschen, wenn man den neuesten Untersuchungen eines deutschen Wissenschaftlers glauben darf.

Beim Erstellen eines versteckten Containers wird zunächst ein äußerer, sichtbarer Container angelegt. Dieser wird mit Zufallsdaten komplett gefüllt, so dass immer der gesamte Speicherplatz belegt ist. Innerhalb dieser Zufallsdaten kann dann der innere, versteckte Container verborgen werden, ohne dass seine Existenz erkennbar oder nachweisbar wäre. Zugriff darauf bekommt nur, wer das zweite, zum äußeren Container unterschiedliche Passwort kennt. So zumindest sollte es funktionieren – ganz so einfach ist es aber offenbar nicht. Ein neuartiger Angriff macht derartige Container verwundbar.

kompletter Artikel bei gulli

Nein, ich schreibe nichts

September 02, 08 von chris-b

…zum Google Browser Chrome.

easyMP3Gain: Lautstärke von MP3s unter Linux anpassen

April 06, 08 von chris-b

Screenshot easyMP3Gain Viele kennen das Problem. Mensch hat eine umfangreiche digitale Musiksammlung. Wenn man diese im Zufallsmodus abspielt, kommt vor vor lauter nachregeln der Lautstärke gar nicht mehr zum Musikhören.
Alle CDs werden in anderen Lautstärken aufgenommen, je nach Studio und Produzent.

Zum Anpassen der Lautstärke hat sich ein Programm namens MP3Gain etabliert. Diesem Programm gibt man als Parameter die gewünschte Lautstärke in Dezibel an und das Programm ändert dann die gesamte Datei auf diesen Durchschnittswert. Dieses Verfahren nennt sich „gainen“.
Viele Brennprogramme bieten hierfür eine Funktion namens „normalisieren“ an. Dieses ist aber nicht zu empfehlen, da hier nur die Spitzenwerte der Datei auf die gewünschte Lautstärke gekürzt werden. Dynamik im Lied selbst geht so natürlich verloren und das „Normalisieren“ ist auch nicht mehr rückgängig zu machen.
Das „Gainen“ ändert wie gesagt, die gesamte Datei und erhält somit die Dynamik. Es steht also fest, wir wollen gainen ;)

Unter Windows gibt es für MP3Gain eine hässliche aber komfortable GUI. Unter Linux gab es bisher nur die Konsole oder eher schlechte GUIs. Hiermit ist jetzt Schluss :)

easyMP3Gain ist eine GUI, welche momentan für Gnome gedacht ist, also auf Gtk aufsetzt. In Zukunft soll aber auch Support für QT (KDE) und Carbon (OS-X) hinzukommen.
Momentan stehen sowohl die Sourcen als auch fertige deb-Pakete zur Verfügung.

Also… deb runterladen und dann mit einem beherzten „sudo dpkg -i easymp3gain_0.3.0_gtk2_i386.deb“ in der Konsole installieren. Anschließend findet sich im Gnome-Menü unter Unterhaltungsmedien der entsprechende Eintrag um das Tool zu starten.

Wenn das Tool gestartet ist, kann Mensch per Drag & Drop oder den entsprechenden Dialog die MP3s hinzufügen, die angeglichen werden sollen.
Oben rechts gibt man dann die gewünschte Lautstärke an. Ein wert von 98db ist hier vorgegeben, da dieser wohl mal von irgendwelchen Tontechnikern als angenehm ermittelt wurde. Mensch kann natürlich auch einen anderen Wert nehmen. Für einige portable Player hat sich wohl ein Wert von 92db als praktisch erwiesen, da diese in der Regel etwas leiser sind.
Als nächstes drückt man den Analyze-Button (die Lupe) und die Dateien werden auf Ihre Lautstärke und Clipping untersucht. Clipping sind Geräusche im Lied, die von vielen Menschen als Kratzgeräusch oder Klirren wahrgenommen werden. Dies sollte man also vermeiden. Bei 89db tritt dies relativ selten auf.
Sind die Dateien analysiert, kann man mit dem Gainen Beginnen. Hier gilt es noch, das passende Verfahren auszuwählen. Beim Track-Gain werden einfach alle Dateien auf die selbe Lautstärke gebracht. Dies bietet sich an, wenn man viele einzelne Lieder in einem Ordner hat.
Wenn Mensch seine Musiksammlung ordentlich nach Artists und Alben sortiert hat, sollte man den Album-Gain nehmen. Beim Album-Gain wird nicht jeder Track einzeln betrachtet sondern alle Tracks, die man geladen hat. MP3Gain sieht diese Tracks dann quasi als einen ganzen Track und passt die Durchschnittslautstärke des Albums auf den gewünschten Wert an. Hierdurch bleiben bewusst eingebaute Lautstärkeunterschiede zwischen einzelnen Tracks innerhalb eines Albums erhalten (z.B. leiseres Intro und anschließend ein dröhnender Beat).
Wenn Mensch sich für den Album-Gain entschieden hat, sollte man darauf achten, dass man jedes Album einzeln gained. Ist zwar etwas Arbeit aber es lohnt sich.

Das Ausmaß der Anpassung wird auch in einem Tag im File selbst abgelegt. MP3Gain „weiß“ dann später noch, inwieweit das File angepasst wurde und kann somit auch eine Anpassung wieder rückgängig machen.

Und nun viel Spaß beim Musik hören ;)