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iPhone-Tethering unter Ubuntu-Linux per USB

Februar 25, 10 von chris-b

Die Integration des iPhones in Linux wird immer besser. War Tethering zunächst nur per Bluetooth möglich, ist auch das nutzen des iPhones als Modem über USB mittlerweile zum Kinderspiel geworden.

Voraussetzung ist ein gejailbraketes iPhone mit installiertem Cydia und Ubuntu Karmic (9.10). Auf das Jailbraken gehe ich hier mal nicht ein, das solltest Du hinbekommen ;-)

Vorbereitung des iPhone

Zunächst musst Du in Cydia ein neues Repo hinzufügen. Hierzu öffnest Du Cydia, klickst auf „Verwalten“, dann auf „Quellen“, dann auf den Button „Bearbeiten“ und letztendlich auf „Hinzufügen“ oben links.

Im aufpoppenden Eingabefelt gibst Du die Quelle http://apt.iphone-storage.de ein und beendest die Eingabe mit einem Klick auf „Quelle hinzufügen“. Anschließend die Quellen-Bearbeitung mit einem Klick auf „Fertig“ abschließen. Cydia müsste automatisch die Verfügbaren Pakete updaten.

Jetzt installierst Du über die Suche das Programm „Tethering 3GS – 3.1.2″. Anschließend kann Cydia beendet werden.

Nun öffnest Du im iPhone-Safari die Seite help.benm.at. Dort klickst Du auf „Tethering“, wählst dein Land aus und installierst anschließend das zu deinem Provider passende Thethering-Profil.

Danach startest Du das iPhone neu und die Vorbereitungen am Gerät sind abgeschlossen.

Ubuntu einrichten

Unter Ubuntu musst Du als erstes auch ein Repo hinzufügen. Danach werden noch zwei Pakete installiert.

Führe die folgenden Zeilen eine nach der anderen aus:
sudo -s
echo „deb http://ppa.launchpad.net/pmcenery/ppa/ubuntu karmic main #iPhone-Tethering“ >> /etc/apt/sources.list
apt-get update && sudo apt-get install gvfs ipheth-utils
exit

Jetzt ist auch Ubuntu fertig eingerichtet.

Nun kannst Du im iPhone in die Einstellungen gehen. Wechsele zunächst nach „Allgemein“ und klicke anschließend auf „Netzwerk“. Klicke nun auf „Internet-Tethering“ und aktiviere selbiges im nächsten Screen.

Ab sofort kannst Du das iPhone per USB an den Rechner anschließen und der Network-Manager sollte selbständig die Verbindung finden. Das war’s schon :)

EarCandy – Bling Bling für’s Linux-Ohr

August 10, 09 von chris-b

EarCandy ist ein Volume-Manager für das Linux-Sound-Framework PulseAudio (und damit die erste sinnvolle Anwendung die ich dafür kenne).

EarCandy ist in der Lage automatisch die Musik von Banshee, Rhythmbox oder Amarok auf stumm zu schalten, wenn ein Skype-Call reinkommt, Firefox ein Video auf Youtube abspielt oder ein Video in VLC geschaut wird. Sobald Pulseaudio erkennt, dass eine dieser Applikationen Töne von sich gibt, wird die Musik fadet die Musik aus und die neue Ton-Quelle ein. Die Geschwindigkeit hierfür ist einstellbar. Wird die Zusätzliche Quelle beendet oder pausiert, fadet die Musik wieder ein.

Das folgende Video verdeutlicht die Funktionsweise einer älteren EarCandy-Version untermalt mit grauenhafter Musik.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Ich frage mich schon seit Ewigkeiten, warum so etwas nicht existiert und habe mich auf Anhieb in EarCandy verliebt :)

Nun zur Installation unter Ubuntu Jaunty aus einem PPA.

Als erstes fügen wir den GPG-Key des Archivs hinzu. Hierfür öffnen wir ein Terminal und führen „sudo apt-key adv –keyserver keyserver.ubuntu.com –recv-keys 6E73CA45″ aus.

Anschließend öffnen wir die sources.list über „sudo gedit /etc/apt/sources.list“ und fügen folgende Zeilen am Ende der Datei ein.

# EarCandy
deb http://ppa.launchpad.net/flimm/ppa/ubuntu jaunty main

Anschließend schließen noch die Quellen aktualisieren und EarCandy installieren.
sudo apt-get update
sudo apt-get install earcandy

EarCandy kann nun über „ear_candy“ gestartet werden und macht durch ein hässliches Ohren-Icon im Panel auf sich aufmerksam.

Sinnvoll ist es, EarCandy zu den Startprogrammen hinzuzufügen um es nicht jedes mal von Hand starten zu müssen. Hierzu im Panel auf System –> Einstellungen –> Startprogramme klicken und „ear_candy“ hinzufügen.

EarCandy läuft dann ständig im Hintergrund. Man vergisst einfach, dass es überhaupt da ist und gewöhnt sich sehr schnell an die Funktionalität und den damit verbunden Komfort-Gewinn.

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XMind: Schöne Mindmaps gehen auch mit freier Software

Januar 22, 09 von chris-b

Habe gerade ein cooles Mindmapping-Tool gefunden.
In der Vergangenheit nutzte ich immer Labyrinth. Sehr spartanisch und wenig flexibel. Freemind war zwar installiert aber ich mochte die GUI nicht.

Heute bin ich dann über XMind gestolpert.
XMind hat ein schönes Interface und erstellt noch viel schönere Mindmaps. Für Erweiterte Export-Funktionen braucht es die kostenpflichtige Pro-Variante, für alles andere tut es auch die Open-Source-Edition.

Xmind gibt es hier zum Download. Man muss sich jedoch registrieren um es zu bekommen. Glücklicherweise gibt es auch ein Sourceforge-Projekt. Hier bekommt man es ohne Daten preiszugeben. ;)

XMind steht in Versionen für Linux, MacOS und Windows zur Verfügung. Fertige deb’s für Ubuntu gibt es auch schon :)

Backup von Delicous-Bookmarks per Shell

Januar 22, 09 von chris-b

Wenn man schnell und einfach die die eigenen Bookmarks von Delicious sichern will um Datenverlust vorzubeugen oder sie lokal anderweitig zu verarbeiten, gibt es hierfür eine sehr einfach Möglichkeit.

wget --no-check-certificate --user=username --password=passwort -Obackup.xml https://api.del.icio.us/v1/posts/all

username und passwort muss dementsprechend durch die Login-Daten ersetzt werden. Heraus kommt dann eine XML-Datei, mit der man anstellen kann, was man möchte.

Über den Browser geht das auch mit einem Klick auf https://api.del.icio.us/v1/posts/all. Da fehlt aber irgendwie der Geekfaktor. ;) Des Weiteren kann man das so nicht in einen Cronjob einbauen.

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Gnome: Größe des Terminals dauerhaft ändern

Januar 08, 09 von chris-b

Screenshot gnome-terminalJeder der unter Gnome öfter mit dem gnome-terminal arbeitet, hat sich sicherlich sein Profil so angepasst, wie es genehm ist.

Eine Funktion die ich im Einstellungsdialog vergeblich gesucht habe ist eine um die Größe des Fensters einzustellen. Man kann das Fenster zwar mit der Maus resizen aber wenn man das Terminal schließt und ein Neues aufmacht, startet das Fenster wieder mit den alten Standard-Maßen.

Nach längerem Suchen kam ich dann endlich zur Lösung. Man kann dem Fenster beim Starten über den Parameter --geometry=80x24 die gewünschte Größe mit auf den Weg geben.

Die 80 gibt hier die Anzahl der Spalten (Zeichen pro Zeile) an. Die 24 die Anzahl der Zeilen.

Dies bei jedem Starten mit anzuhängen ist jedoch sehr nervig. Man kann zwar den Shortcut im Anwendungen-Menü anpassen, dies wirkt dann aber nicht, wenn man einen Keyboard-Shortcut benutzt oder das Terminal anderweitig startet.

Um die Größe dauerhaft zu ändern gibt es aber eine gut versteckte Möglichkeit. Über den Konfigurationseditor (gconf-edit) kann man dem gnome-terminal Standard-Optionen verpassen, die immer gelten. Egal, über welchen Weg das Terminal gestartet wird.

Hierfür öffnen wir über ALT+F2 den „Anwendung ausführen“-Dialog und starten den gconf-editor mit dem Befehl gconf-editor /desktop/gnome/applications/terminal/exec

Durch einen Doppelklick auf die Zeile exec in der rechten Fensterhälfte können wir den String bearbeiten. Diesen ändern wir nun von gnome-terminal auf gnome-terminal --geometry=82x20.

Die 82×20 Zeichen sind meine Einstellung. Ihr müsst dies halt so dementsprechen anpassen, wenn Ihr das anders lieber habt.

Die Eingabe mit ENTER beenden und schon startet das gnome-terminal immer mit der angegeben Größe.

Deutsche Ampeln migrieren auf Linux

November 26, 08 von chris-b

Bei Nerdden gibt es einen sehr interessanten Artikel darüber, wie Ampel-Systeme funktionieren und was da alles dahinter steckt.

Momentan laufen die Teile auf stinknormaler x86-Hardware und sind über VPNs und Funktechnologie vernetzt. Signalbau Huber ist einer der zwei größten deutschen Hersteller und migriert das System aus Skalierungs- und Sicherheitsgründen gerade auf Linux.

Für jeden, der sich schon mal gefragt hat wie das Alles funktioniert auf jeden Fall ein sehr lesenswerter Artikel.

Release Candidate für Ubuntu 8.10 erschienen

Oktober 24, 08 von chris-b

Sechs Tage vor dem Erscheinen der Final wurde nun der erste Release Candidate von Ubuntu 8.10 veröffentlicht.

Werde dann heute Nachmittag mal ein Upgrade wagen :)

Ubuntu Hardy sources.list – Zusätzliche Einträge

September 19, 08 von chris-b

Ich setze gerade mein System neu auf und dachte mir, ich poste mal die Einträge für meine sources.list, die ich zusätzlich zu den „serienmäßigen drin habe.

So finde ich sie auch leichter wieder, falls mal was sein sollte ;)

## wicd Network manager
# deb http://apt.wicd.net hardy extras

## Compiz-Fusion
deb http://ppa.launchpad.net/compiz/ubuntu hardy main

## Medibuntu
deb http://packages.medibuntu.org/ hardy free non-free

## TOR
deb http://mirror.noreply.org/pub/tor hardy main

## Tasque
deb http://ppa.launchpad.net/tasque-packagers/ubuntu hardy main

## Gnome-Do
deb http://ppa.launchpad.net/do-core/ubuntu hardy main

## Theme-Zeug
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ hardy-proposed restricted main multiverse universe
deb http://ppa.launchpad.net/kwwii/ubuntu hardy main

Die Einträge bekommt man durch editieren der Datei /etc/apt/sources.list in das Paketmanagement rein.
Für was der jeweilige Eintrag steht, ist im Kommentar erkenntlich.

„Arch Linux FrOSCon 2008 Special Edition“ zum Download

August 19, 08 von chris-b

Extra für die FrOSCon wurde eine Special-Edition von Arch Linux erstellt.
Diese wird in limitierter Zahl auf der Konferenz verteilt. Für alle, die nicht dort sein können, gibt es das ISO als Torrent.

Das Besondere an dieser CD:

  • Beide Architekturen (x86_64 und i686) sind zusammen auf nur einer CD
  • Alle Pakete sind ein Schnappschuß vom 18.8.2008
  • Das deutsche Tastatur-Layout und die Zeitzone sind im Live-system voreingestellt
  • Es gibt einige zusätzliche Programme innerhalb der Live-Umgebung:
    • base-devel (gcc, make, patch etc.)
    • bash-completion
    • htop
    • irssi
    • lm_sensors
    • mc
    • pacman-contrib
    • rsync
    • screen
    • smartmontools
    • sshfs
    • testdisk
    • vpnc
    • zsh
  • Speicherprobleme im Zusammenhang mit pacman wurden umgangen

Ich finde, das hört sich doch alles sehr gut an. Werde das später mal ausprobieren :)

via

Aktueller Desktop-Screenshot

Juli 19, 08 von chris-b

So, vorm Schlafengehen kommt noch mal ein aktueller Screenshot.
Habe ja schon länger keinen mehr gepostet.
Mittlerweile läuft hier Arch Linux mit GNOME, Compiz, AWN und Conky. Ist wesentlich schneller als Ubuntu und die Pakete sind auch viel aktueller.

Screenshot: Arch Linux mit GNOME, Compiz, AWN und conky.