Bildungsblockaden einreißen: Bundesweiter Schulstreik am 12. November
Oktober 21, 08 von chris-bDie Initiative „Bildungsblockaden einreißen“ ruft für den 12. November 2008 zu einem bundesweiten Schulstreik auf um für kostenlose Bildung und sofortige Einstellung von LehrerInnen zu protestieren.
Geld und Lehrer statt PR und Leistungsdruck
„Bildungsblockaden einreißen!“ rüstet zum bundesweiten Schülerstreik am 12. November | Konferenz für den 10. – 12. Oktober geplant
Politiker aller etablierten Parteien haben ihr Herz für Bildung entdeckt. Angela Merkel versucht mit ihrer Bildungstour zu punkten, die SPD will „Bildungspartei“ Deutschlands werden und die Grünen fordern gar die „Bildungsrevolution“. „Doch sie reden über unsere Köpfe hinweg. Statt warmen Worten und tollen PR-Veranstaltungen brauchen wir mehr Geld und ausreichend Lehrerinnen und Lehrer. Schulen dürfen nicht zu Lernfabriken verkommen!“ sagt Jenny Trost von der SchülerInnen-Initiative „Bildungsblockaden einreißen!“
Die SchülerInnen-Initiative „Bildungsblockaden einreißen!“ fordert unter anderem kostenlose Bildung von der KiTa bis zur Volkshochschule. Das Bündnis setzt sich ein für die Begrenzung der Klassengröße auf maximal 20 SchülerInnen und als ersten Schritt dorthin die sofortige Einstellung von 100.000 LehrerInnen bundesweit. Der Forderung des DGB nach 30 Milliarden Euro Mehrausgaben im Bildungswesen schließt sich „Bildungsblockaden einreißen!“ an.
„Wir wissen, dass diese Forderungen erst durchgesetzt werden, wenn die Schülerinnen und Schüler lautstark auf ihre Situation aufmerksam machen. Deshalb rufen wir bundesweit zu einem Schülerstreik am 12. November auf. Zur Vorbereitung wird es eine bundesweite SchülerInnenkonferenz vom 10. – 12. Oktober geben. Den Aufruf dazu haben bereits 209 Organisationen und Einzelpersonen unterschrieben. Unter anderem René Rudolf, DGB Bundesjugendsekretär, DGB-Jugenden Sachsen, Niedersachsen, Berlin-Brandenburg, GEW-Berlin, Linksjugend [’solid] Baden-Württemberg, NRW, Sachsen, Stuttgart, das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren sowie zahlreiche Schülervertretungen und Schüleraktionsgruppen aus vielen Städten.“ so Jenny Trost.
Auf der Konferenz wird mit mehreren hundert SchülerInnen und VertreterInnen aus der ganzen Bundesrepublik gerechnet. Gemeinsam werden sie die Vorbereitung des Streiks und die nächsten Schritte der SchülerInnenbewegung diskutieren.
Wir würden uns freuen, wenn Sie schon vor der Konferenz darüber berichten. Sie sind außerdem herzlich eingeladen an der Konferenz teilzunehmen.
AG Öffentlichkeitsarbeit von Bildungsblockaden einreissen!
Kontakt: 0160 99582305
Email: bildungsstreik@googlemail.comWeitere Informationen auf www.schulaction.org
Die gesamte UnterzeichnerInnenliste befindet sich unter http://www.schulaction.org/aufruf.php

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